Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes e.V.

GFPA German Fire Protection Association

Gefahren durch begaste Transport-Container

Ausgehend von den Häfen in Rotterdam und Hamburg wurden Probleme mit begasten, aber nicht entsprechend gekennzeichneten Containern (Begasung als Schutz vor Schädlingen oder Fäulnis) bekannt. Beim Öffnen erlitt Personal durch die Inhalation Vergiftungen, außerdem sind einige der verwandten Gase brennbar.

Derartig behandelte Frachtcontainer werden auch im Binnenland transportiert bzw. in Umschlagplätzen umgeladen. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind etwa 1/3 der Import-Container begast und zu einem großen Teil nicht gekennzeichnet.

Das Referat 10 hat dazu ein Merkblatt entwickelt wird aber die Entwicklung auch weiter verfolgen und ggf. Informationen neue Informationen dazu auf der Homepage des Referates zur Verfügung stellen. Es gibt mittlerweile vielfältige neue Publikationen, Messmöglichkeiten und Empfehlungen zu diesem Thema. In das Merkblatt sind nur Teile eingeflossen, die für den Feuerwehreinsatz genutzt werden können.

Die Firma Dräger Safety hat aktuell ein Prüfset für die bis zu zehn verschiedenen Begasungen entwickelt, nähere Informationen dazu unter:

http://www.draeger.de/sites/de_de/Pages/Industrie/Draeger-Simultantest-Sets.aspx?navID=792 .